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	<title>Lotte goes to Africa</title>
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	<description>ein Trip in die Welt um neue Grenzen zu entdecken</description>
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		<title>Lotte goes to Africa</title>
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		<title>The Hope Factory</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[The Hope Factory]]></category>

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		<description><![CDATA[Verursacht durch mein Heimweh-Tief hatte ich mir also eine Lösung gesucht, die Hope Factory, um einen noch tieferen Einblick in das wahre Südafrika zu bekommen und um meinen Erfahrungs-Horizont noch ein bisschen stärker zu erweitern. Ein absoluter Volltreffer, wie ich schon nach meinem ersten Tag dort feststellen konnte. Aber alles von Anfang an&#8230; Aufgabe, Ziel [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=311&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verursacht durch mein Heimweh-Tief hatte ich mir also eine Lösung gesucht, die Hope Factory, um einen noch tieferen Einblick in das wahre Südafrika zu bekommen und um meinen Erfahrungs-Horizont noch ein bisschen stärker zu erweitern. Ein absoluter Volltreffer, wie ich schon nach meinem ersten Tag dort feststellen konnte. Aber alles von Anfang an&#8230;</p>
<p><strong>Aufgabe, Ziel und Mission der Hope Factory</strong></p>
<p>Die Hope Factory ist eine Non-Profit-Organisation, die das Ziel hat, benachteiligten  und mittellosen Menschen eine Ausbildung zu geben, damit sie die Möglichkeit haben, eigene kleine Unternehmen zu gründen und sich dadurch selbst aus dem Kreislauf der Arbeitslosigkeit und der Armut herauszuhelfen. Dafür unterrichtet die Hope Factory jährlich 100 ambitionierte Menschen darin Designs zu machen, Schnitte zu erstellen und nähen zu lernen. Außerdem gibt es Trainingseinheiten in denen Lifeskills, wie der Umgang mit HIV/Aids, Selbstorganisation und Zeitmanagement gelehrt werden. Eine Mentorin betreut jeden Schüler einzeln und persönlich von der Bewerbung, über den Start des Kurses, während des Kurses und vor allem auch nach Abschluss des Kurses. Es werden Hilfestellungen zur Unternehmensgründung gegeben, Fragen beantwortet und Probleme und Zweifel während der ersten Schritte der Selbstständigkeit gemeinsam überwunden.<br />
Die Hope Factory startete vor 8 Jahren als ein kleines Garagen-Unternehmen und hat seit dem 700 Menschen eine Zukunft ermöglicht. 78% der Absolventen sind nach dem Kurs fähig, sich selbst und ihre Familien allein zu ernähren. Das ist ein großartiges Zeugnis und ein Beweis für die Funktionstüchtigkeit des gesamten Konzepts.</p>
<p>Neben der Schulungseinheit betreibt die Hope Factory noch eine kleine Produktionsstätte als zweites Standbein in der vor allem Papierprodukte und Perlenbesätze für Besteck, Schlüsselanhänger, Kerzen&#8230;. hergestellt werden.</p>
<p><a title="www.thehopefactory.co.za" href="http://www.thehopefactory.co.za" target="_blank">www.thehopefactory.co.za</a></p>
<div id="attachment_315" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-315" title="The Hope Factory PE" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/the-hope-factory-pe.jpg?w=500&#038;h=333" alt="The Hope Factory Port Elizabeth" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">The Hope Factory Port Elizabeth</p></div>
<p><strong>So kam Lotte zur Hope Factory</strong></p>
<p>Bei einem Ausflug nach Port Elizabeth fuhr Dominique mit mir zur Hope Factory, um zu sehen, ob es sich dabei nur um eine kleine Briefkasten-Firma handelt, oder ob das doch groß genug ist, um dort öfter mal hinzufahren. Ein Glück, die Hope Factory in Port Elizabeth stellte sich als der Hauptstandort für die Produktion und die Schulung heraus. Wir fuhren zu der Adresse in der Dunkelheit, während die Straßen leer und schlecht beleuchtet waren. Als ich das Haus sah war ich hellauf begeistert und zu 100% sicher, dass ich dort einige Zeit verbringen möchte.</p>
<p>Wenige Tage später, an einem Freitag, fuhr Dominique wieder mit mir zur Hope Factory um diesmal auch hinein zu gehen und mit den Managern zu sprechen.  Bei Licht sah die Gegend jedoch ganz anders aus! Die Straßen und Häuser sind alle etwas runter gekommen, staubig, schmutzig und überall nur schwarze Menschen. Eine richtige Downtown Area! Als wir die Straße Richtung Hope Factory entlang fuhren überkamen mich schreckliche Zweifel! Die ganze Gegend wirkte auf mich einfach nur angsteinflößend und unsicher. Ich wäre am liebsten sofort wieder umgedreht und hatte ständig die Fragen im Kopf „willst du das wirklich? Schaffst du das?“ Dieser Kultur-Clash war einfach zu viel für mich! An diesem Tag bin ich nicht in die Hope Factory hinein gegangen, ich habe mich nicht getraut&#8230;</p>
<p>Ich hatte nun das ganze Wochenende Zeit um mir zu überlegen, wie es weitergeht und um mich mit den Fragen auseinanderzusetzen, ob ich das schaffe und ob ich das wirklich will. Ich bin hierher gekommen, um einen tiefen Einblick in das Leben Südafrikas zu bekommen, ab vom Tourismus und den reichen Gegenden. Niemand hat gesagt, dass es einfach wird oder das ich nur schöne Dinge zu sehen bekomme. Ganz im Gegenteil ist das Ziel meiner Reise die unschöne Realität zu sehen. Die andere Seite, das andere Gesicht, die Mehrheit des Landes! Das zu erleben, was Touristen vorenthalten bleibt. Ich habe also das gesamte Wochenende meinen Mut zusammen gekratzt, meinen Egoismus beiseite geschoben und mich auf das große Überziel konzentriert.</p>
<p>Montag, zweiter Versuch. Nun war ich ja schon ein bisschen gewappnet, was mich zumindest von Außen erwarten wird. Ich war total nervös, wie immer, wenn ich Menschen treffe, die mich nicht kennen und bei denen ich nicht einschätzen kann, wie sie auf mein Anliegen reagieren. Ich ging hinein und fragte nach einer Managerin. Die Leiterin war an diesem Tag nicht da, aber ich sprach mit der Managerin der Produktion. Ich glaube sie war etwas überfordert. Es kommt wohl nicht so oft vor, dass eine weiße Deutsche hereinschneit, fragt ob sie die Organisation kennenlernen darf, gerne auch mit ihrem Knowhow zur Verfügung steht und kein Geld dafür will.</p>
<p>Zwei Tage später erhielt ich dann eine Email von der Leiterin, die sich sehr freute und mich herzlich Willkommen hieß, die Hope Factory näher kennen zu lernen. Als wir uns trafen, war es &#8222;Liebe auf den ersten Blick&#8220;. Zufälligerweise kam sie ursprünglich aus der IT-Branche und hatte also in mir eine Gleichgesinnte gefunden. Vor allem freute sich die Leiterin, mit jemandem zusammen zu arbeiten, der eigenständig denken kann, Muster selbstständig versteht und nicht für jedes kleine Problem die Lösung bei jemand anderem sucht. Das klingt vielleicht ein wenig rassistisch, ist es aber in keinster Weise. Wenn man sich die Gesamtsituation des Bildungssystems betrachtet, kann man das leicht Schlussfolgern. Das Bildungssystem in Südafrika ist eine Katastrophe (erwähnte ich bereits). Die öffentlichen Schulen sind überfüllt, generell herrscht Lehrermangel, um zu unterrichten muss man deshalb kein Lehramt studiert haben und teilweise generell nicht studiert haben. Da so viele Schüler durch die Prüfungen fallen, werden einfach die Prüfungsanforderungen runtergeschraubt. Selbstständiges Arbeiten und erörtern von Themen, logisches und komplexes Denken, Übertragungsfähigkeit zwischen verschiedenen Bereichen, lernt man in Südafrika in den öffentlichen Schulen einfach nicht.</p>
<p><strong>Aufnahmebedingungen in die Hope Factory</strong></p>
<p>Die Aufnahmebedingungen für die Teilnahme an Trainingsklassen der Hope Factory sind sehr niedrig gesteckt. Im Prinzip kann jeder teilnehmen der mindestens Grd. 10 hat (ungefähr 10. Klasse, aber nicht mit dem deutschen Stand der 10. Klasse zu vergleichen!). Also einigermaßen lesen und schreiben kann, ein wenig Mathematik versteht (plus, minus, mal, geteilt) und einfachen Anweisungen folgen kann. Dafür gibt es einen sehr einfachen Test, in dem man einfache Formen ausschneiden muss, ein paar simple Rechenaufgaben lösen muss und einigen einfachen Anweisungen folgen muss, wie zum Beispiel ein Dreieck dem Wort „Dreieck“ zuzuordnen. Man kann sich kaum vorstellen, dass man durch diesen Test durchfallen kann, aber das passiert! Diese Tests könnten von deutschen Grundschulkindern mit links beantwortet werden. Die Bewerber in der Hope Factory sind im Alter zwischen 18 und 40 Jahren&#8230;.</p>
<p>Nach dem Test gibt es noch ein persönliches Gespräch um die Ambition und den Willen der Teilnehmer zu prüfen. Durch all die Entwicklungsgelder und Hilfsorganisationen wurde den Menschen leider im Laufe der letzten Jahrzehnte beigebracht, dass man nicht unbedingt etwas tun muss, um etwas zu bekommen. Sehr oft denken die Menschen, dass sie einfach so einen Anspruch auf alles haben und möchten dafür nichts leisten. Um nachhaltig zu sein, muss man die Ambitionierten rausfiltern. Die Menschen, die ihr leben selbst in die Hand nehmen möchten, Chancen erkennen und nutzen möchten und dafür auch bereit sind, Opfer zu bringen.</p>
<p>Für den Kurs bei der Hope Factory bekommen die Teilnehmer kein Geld. Sie bekommen lediglich Geld für den Bus-Transfer von den Townships zur Hope Factory in Höhe von 75 Rand pro Woche (6,75 €). Das war bis letztes Jahr anders, da gab es noch einen zusätzlichen Tagessatz für jeden Teilnehmer. Da musste die Hope Factory aber leider feststellen, dass zu viele Teilnehmer nur wegen diesem geringen Tagessatz kommen und sich nach dem Kurs nicht selbstständig machen möchten, sondern sich gleich die nächste Organisation suchen, bei der es Geld gibt.</p>
<p>Für die Teilnehmer stellt der Kurs eine sehr harte Zeit dar. Der Unterricht findet Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr  für 3,5 Monate statt. Sie haben also nicht die Möglichkeit noch nebenbei zu arbeiten. Einige der Teilnehmerinnen sind alleinerziehende Mütter mit 2 Kindern zu Hause. Sie haben es besonders schwer. Die Meisten haben Schwierigkeiten, die 75 Rand pro Woche vorzustrecken, da das Geld immer erst freitags ausgezahlt wird und sie sich das Geld von anderen leihen müssen. Wenn man sich das mal zu gemühte führt: die Menschen haben Schwierigkeiten an 6,75 € zu kommen&#8230;.</p>
<p><strong>Ergebnis: Zuversicht, Hoffnung, Vertrauen, Begeisterung</strong></p>
<p>Am Anfang des Kurses sind die Teilnehmer sehr verunsichert, ängstlich und ohne Selbstvertrauen. Mit jedem Teilnehmer wird einzeln ein Interview geführt, um festzustellen, wie es ihm die ersten Tage erging, was er für Wünsche und Ziele für den Kurs und danach hat, was er für Probleme hat und um generell ein persönlicheres Verhältnis aufzubauen. Diese Interviews werden von Vuyo, der Mentorin geführt und ich durfte bei all den Interviews dabei sein. Es war ein großartiges Erlebnis, die einzelnen Charaktere in diesen Menschen zu entdecken und vor allem die Hoffnung, die Ambition und den Unternehmergeist zu sehen! Das funkeln in den Augen von Menschen zu sehen, die nie eine Chance bekommen haben und die das erste Mal in ihrem Leben einen Hoffnungsschimmer am Horizont entdecken, lässt einfach sofort jeden Zweifel in mir sterben und ich fühle, dass es genau das ist, weswegen ich hier her gekommen bin! Das ist die größte und tollste Erfahrung, die ich mir für meinen SA Trip vorstellen kann!</p>

<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/06/17/the-hope-factory/the-hope-factory-pe/' title='The Hope Factory PE'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/the-hope-factory-pe.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="The Hope Factory Port Elizabeth" title="The Hope Factory PE" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/06/17/the-hope-factory/teachers-hopefactory_web/' title='Teachers-HopeFactory_web'><img width="150" height="99" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/teachers-hopefactory_web.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="Die Lehrerinnen und Vuyo" title="Teachers-HopeFactory_web" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/06/17/the-hope-factory/vuyome_web/' title='Vuyo+Me_web'><img width="150" height="107" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/vuyome_web.jpg?w=150&#038;h=107" class="attachment-thumbnail" alt="Vuyo (Mentor) and me" title="Vuyo+Me_web" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/06/17/the-hope-factory/working-class/' title='working-class'><img width="99" height="150" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/working-class.jpg?w=99&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="...." title="working-class" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/06/17/the-hope-factory/working-group2/' title='Working-group2'><img width="150" height="125" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/working-group2.jpg?w=150&#038;h=125" class="attachment-thumbnail" alt="üben, üben, üben" title="Working-group2" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/06/17/the-hope-factory/working-group4/' title='working-group4'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/working-group4.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="hier wird gelernt" title="working-group4" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/06/17/the-hope-factory/working-picture3/' title='working-picture3'><img width="150" height="133" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/working-picture3.jpg?w=150&#038;h=133" class="attachment-thumbnail" alt="ein fleißiger Schüler" title="working-picture3" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/06/17/the-hope-factory/group-picture-hf_4/' title='Group-Picture HF_4'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/group-picture-hf_4.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="Klassenfoto" title="Group-Picture HF_4" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/06/17/the-hope-factory/vuvusandra_web/' title='Vuvu+Sandra_web'><img width="150" height="127" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/vuvusandra_web1.jpg?w=150&#038;h=127" class="attachment-thumbnail" alt="Vuvu - meine liebste Kursteilnehmerin (and me)" title="Vuvu+Sandra_web" /></a>

<p><strong>Ein paar Interview-Beispiele</strong></p>
<p>Meine Lieblings-Teilnehmerin heißt Noluvuyo, kurz Vuvu. Sie ist so ambitioniert, fürsorglich, organisiert und hat den Plan! Wenn sie fertig ist mit dem Kurs möchte sie ein eigenes Unternehmen gründen, möchte Arbeitsplätze in ihrem Township schaffen und möchte der Community helfen gegen Probleme wie Aids zu kämpfen. Wenn das nicht große Pläne sind! Und ich trau ihr das zu&#8230; Sie wurde von ihrer Gruppe zur „Klassensprecherin“ gewählt und hat seit dem großartige Dinge eingeführt. Sie hat mitbekommen, dass einige Teilnehmer so wenig Geld zur Verfügung haben das es nicht einmal für etwas zu Essen mittags reicht. Deshalb sammelt sie nun von jedem Teilnehmer der Gruppe einmal in der Woche einen minimalen Beitrag ein und bäckt freitags für alle, so, dass freitags jeder etwas zu Mittag essen kann. Außerdem hat sie eine Art Geld-Club gegründet, der inzwischen auch von anderen Gruppen übernommen wurde. Das Ganze funktioniert so: im Schnitt benötigen die Teilnehmer von den 75 Rand pro Woche nur 60 Rand für das Busticket. Es bleiben also 15 Rand übrigen. Jeden Freitag gibt jeder Teilnehmer 10 Rand in einen Topf und einer der Teilnehmer bekommt alles. Jeder ist mal an der Reihe. Bei 14 Teilnehmern macht das 130 Rand, die jede Person abwechselnd mal für sich allein übers Wochenende ausgeben kann. Und das ist für Menschen in einem Township ein kleines Vermögen&#8230;.</p>
<div id="attachment_329" class="wp-caption aligncenter" style="width: 449px"><img class="size-full wp-image-329" title="Vuvu+Sandra_web" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/06/vuvusandra_web1.jpg?w=439&#038;h=373" alt="Vuvu - meine liebste Kursteilnehmerin (and me)" width="439" height="373" /><p class="wp-caption-text">Vuvu - meine liebste Kursteilnehmerin (and me)</p></div>
<p>Da war ein junger Mann, ungefähr mitte zwanzig, sehr lebhaft und taff. Er saß in dem Interview und war so aufgeregt, dass die ganze Zeit seine Lippe und seine Backe gezittert haben. Aber er hat das einfach überspielt! Er hat den Unternehmergeist! Der Kurs befand sich gerade mal in den ersten 2 Wochen und er hat sich in der Hope Factory unter den Teilnehmern schon einen Business Partner gesucht. Sie wollen ein eigenes Label gründen namens „Underground“. Anfangen wollen sie, indem sie einfache T-Shirts mit dem Logo bedrucken. Dafür haben sie sich schon einen Drucker gesucht, den um die Hälfte im Preis für das Drucken runter gehandelt und die ersten zwei T-Shirts für sich selbst bedrucken lassen, als Marketing-Maßnahme. Danach wollen sie anfangen, die T-Shirts in der Hope Factory und in ihrer Community zu verkaufen, bis sie nähen und entwerfen gelernt haben und eine eigene Kollektion aufziehen können. Da zieh ich einfach den Hut&#8230;.</p>
<p><strong>Schon ists wieder vorbei&#8230;</strong></p>
<p>Leider ist meine Zeit bei der Hope Factory inzwischen schon wieder vorbei. Ich hatte nicht wirklich eine Position dort, aber ich habe unglaublich viel gelernt und erfahren! Nach einem Monat habe ich ein super Verhältnis zu der Leiterin, den Lehrern und der Mentorin aufgebaut. Ich würde gern noch länger bleiben, die Teilnehmer noch weiter in ihrer Entwicklung begleiten. Aber es wartet schon der nächste Schritt meiner Reise auf mich. Am Abend vor dem letzten Tag in der Hope Factory war ich furchtbar traurig. Das war eine tolle Zeit&#8230;.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lottegoestoafrica.wordpress.com/311/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=311&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Halbzeit</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 12:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Regierungs-Wahlen in Südafrika Bevor ich weiter auf meine ganz persönlichen Erlebnisse eingehe: hier kurz, was sich so allgemein in Südafrika getan hat. Es gab Wahlen. Auf lokaler Ebene und für das gesamte Land. Genau den Erwartungen entsprechend ist natürlich wieder der ANC, die Nelson Mandela Partei, an die Macht gekommen. Aber diesmal verfehlten sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=293&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Regierungs-Wahlen in Südafrika</strong></p>
<p>Bevor ich weiter auf meine ganz persönlichen Erlebnisse eingehe: hier kurz, was sich so allgemein in Südafrika getan hat. Es gab Wahlen. Auf lokaler Ebene und für das gesamte Land. Genau den Erwartungen entsprechend ist natürlich wieder der ANC, die Nelson Mandela Partei, an die Macht gekommen. Aber diesmal verfehlten sie die absolute Mehrheit, was ein gutes Zeichen und ein erster Anfang ist. Der ANC ist seit 1993 an der Macht und war die erste wirklich demokratische Regierungspartei, die nach dem Fall der Apartheid von den Schwarzen gewählt wurde. Seit dem hat der ANC viel Großes vollbracht und das werden die Einheimischen wohl nie vergessen und diese Partei immer wieder wählen.  Doch wie so oft bleibt Gutes nicht für immer gut. Südafrika und der ANC sind zwar nicht zu vergleichen mit Simbabwe und Mugabe, doch wage ich es zu behaupten, dass es Südafrika gut tun würde, mal eine andere Partei an der Macht zu haben. Nicht nur, dass die Führungsebene des ANC korrupt ist und der neue ANC Präsident Jacob Zuma unzählige Verfahren deswegen am Hals hat.</p>
<p>Als Europäer kriegt man auch echt die Krise bei dem Schwachsinn den Regierungspersonen tatsächlich in der Öffentlichkeit verbreiten. Südafrika hat ein enormes Aids Problem und die Neuinfektionsrate nimmt jedes Jahr zu. Warum das so ist, wundert mich gar nicht.  Nicht nur, dass der neue Präsident Verfahren wegen Korruption gegen sich laufen hat, er soll auch schon einige Frauen vergewaltigt haben. Auf die Frage, wie er sich denn vor Aids schützt, bei dem vielen sexuellen Verkehr, hat er geantwortet, dass er da kein Problem sieht, weil er sich ja schließlich danach duscht. Der ehemalige Gesundheitsminister hat gesagt, dass man Aids am besten heilt, in dem man Kartoffeln mit Knoblauch isst und die Wunderheiler in den Stammesgebieten behaupten, man würde HIV los, in dem man Sex mit einer Jungfrau hat. Noch Fragen?&#8230;</p>
<div id="attachment_296" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-296" title="President with shower" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/05/president-with-shower.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Zuma zu seinem Amtsantritt" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Zuma zu seinem Amtsantritt</p></div>
<p>Die Karrikatur, die ihr hier seht, stellt den neuen Präsidenten bei seinem Amtsantritt dar. Die Dusche über dem Kopf ist eine gängige Darstellungsform für ihn geworden&#8230;</p>
<p><strong>Heimweh – und dann die Änderung!</strong></p>
<p>Zu Ostern hatte ich ein schreckliches Heimweh-Tief. Das war ganz furchtbar, ich habe angefangen die Tage zu zählen, bis ich wieder nach Hause kann und meinen Helmi und meinen Aeon endlich wieder sehe. Da wusste ich, ich muss etwas ändern. Die Arbeit an awareNet ist in letzter Zeit gut voran gekommen. Wir haben uns viele Gedanken über die Usability und über die Struktur der Community gemacht und getestet. Aber in dem aktuellen Status macht es keinen Sinn wieder in die Transkei zu fahren. Die Arbeit an awareNet mache ich die meiste Zeit von zu Hause, da das alles am Rechner und über das Internet passiert. Nur bin ich eben nicht der Mensch, der 24&#215;7 zu Hause sitzt und dabei glücklich wird. Zumal ich auch einfach kein Kleinstadt-Mensch bin. Ganz ehrlich gesagt: Grahamstown und ich, wir harmonieren nicht so gut. Grahamstown erinnert mich einfach viel zu sehr an das kleine Nest in dem ich aufgewachsen bin und ist mir viel zu wenig Afrika.</p>
<p>Nach diesem schrecklichen einsamen Heimweh-Wochenende habe ich dann also beschlossen, dass ich etwas ändern muss. Früher zurück fliegen war keine Option (ich bin ja schließlich nicht nur zur persönlichen Belustigung hier sondern um ganz bestimmte Erfahrungen zu machen). Also entschied ich das Beste aus meiner Zeit zu machen und mir dafür eine Lösung zu überlegen.</p>
<p>Was ich auch bisher den Meisten verheimlicht habe: ich bin nicht einfach so ohne Plan nach Südafrika gekommen, sondern mit einer neuen Geschäfts-Idee. Darüber wollte ich aber nicht sprechen, so lang ich nicht in Südafrika erstmal die Rahmenbedingungen prüfen konnte und feststellen konnte, ob es eine realistische Chance für die Umsetzung meiner Idee gibt. Gute Neuigkeiten: es kann funktionieren! Die letzten Wochen war ich deshalb auch sehr damit beschäftigt mein Konzept und meinen Businessplan zu schreiben, weshalb mir irgendwie das Blogposten etwas aus dem Sinn geraten ist&#8230;</p>
<p>Aber zurück: als Lösung für mein Problem habe ich mir dann überlegt, dass ich als allererstes  raus muss aus Grahamstown und ein bisschen Großstadt Urlaub brauche. Außerdem brauchte ich dringend eine Techno-Therapie und habe sehr freudig festgestellt, dass einige meiner Lieblings-DJs ein paar Wochen später auf einem Festival nahe Johannesburg auflegen würden.</p>
<p>Und als zweite (noch viel wichtigere) Lösung habe ich mir eine Beschäftigung gesucht, bei der ich viel Kontakt zu anderen Menschen habe und die auch gleich noch in Richtung meiner neuen Idee geht. Et Voila: die Hope Factory erschien am Horizont wie ein Geschenk und nach einigen Wochen kann ich sagen, dass ich absolut begeistert und dankbar bin, dass ich diese Organisation kennen lernen kann und so viele wunderbare, ermutigende und eindrucksvolle Erfahrungen sammeln kann. Aber dazu schreibe ich ausführlich in einem weiteren Blogpost, denn ich habe viel über die Hope Factory zu berichten. Einen Vorgeschmack gibt es hier: www.thehopefactory.co.za</p>
<p><strong>Aufgehts nach Cape Town</strong></p>
<p>Lösung Nummer eins: ab nach Cape Town in die große wunderschöne Stadt am Meer mit den (verhältnismäßig) unbegrenzten Möglichkeiten. Kurzerhand überzeugte ich Dominique, dass sie mich doch begleiten möge, die auch widerstandslos zustimmte. Domique hat eine Freundin in Cape Town bei der wir übernachten konnten und die sich bereit erklärte, der Mentor für unser Wochenende zu sein. Auf unserem Plan stand: abhängen in coolen Cafes und Bars, essen in schicken Restaurants und natürlich tanzen in hippen Clubs. Ach so und shoppen natürlich. Was gleich von der Agenda gestrichen wurde, waren alle typischen Touristen-Attraktionen. Ich wollte Großstadt-Feeling statt Urlaubsstimmung.  Einfach mal rauskommen aus dem „Weltretter-Entwicklungshilfe-Horizonterweiterungs-Selbstlosmodus“ und für ein Wochenende kurz mal völlig egoistisch sein, im Glamour mitschwimmen und sich ganz in seinem Element fühlen. Es war großartig und genau das, was ich gebraucht habe! Cape Town ist eine unglaubliche Stadt und ich kann nur jedem empfehlen dort mal selbst hinzufahren. Ich wage zu behaupten, dass es eine der schönsten Städte überhaupt ist (aber natürlich nicht in Reichweite von Berlin).</p>
<p><strong>Johannesburg und das Fu-Cha Festival</strong></p>
<p>Zwei Wochen nach dem Cape Town Trip fand das Fu-Cha Festival in einem kleinen Ort außerhalb von Johannesburg statt. Dominique hatte in der Zwischenzeit ihren Job in Grahamstown gekündigt und verlegte ihren Umzug nach Johannesburg genau auf das Wochenende des Festivals. Das hatte den großen Vorteil, dass ich eine Mitfahrgelegenheit nach Johannesburg bekam und Dominique die 1.000 km nicht allein fahren musste. Um 6 Uhr früh gings los, denn bei Dunkelheit in Johannesburg ankommen, mit einem vollgepackten Auto, ist etwas, das man definitiv nicht macht. Wir fuhren also den ganzen Tag quer durch Südafrika und ich konnte die unterschiedliche Landschaft in den anderen Provinzen bewundern. Gleich als wir der Stadtgrenze von Johannesburg nahe waren, wurde ich in die Begebenheiten dieser unglaublich gefährlichen Stadt eingewiesen. Der Highway, der nach Johannesburg führt, geht entlang unzähliger und riesiger Townships, unter anderem auch vorbei an Soweto. Carjacking ist ein sehr verbreitetes Verbrechen in Südafrika und vor allem auch in Johannesburg. Dominique erklärte mir hierfür die Taktiken. Wenn es dunkel wird, legen die Carjacker spitze Gegenstände auf die Fahrbahn, die einen zwingen, anzuhalten. Sobald man angehalten hat, ist man sein Auto los. Eine weitere Möglichkeit ist, dass sich die Autodiebe auf eine Brücke stellen und Steine auf die Autos werfen, was einen auch zum anhalten zwingt. FAZIT: nicht bei Dunkelheit außerhalb der Stadt verkehren&#8230;</p>
<p>An unserem ersten Abend gingen wir ein wenig aus. In eine Szene-Bar und danach auf die Dachterrasse des Hyatt. Das war eine großartige Erfahrung, denn anders als in Cape Town trifft man in Johannesburg nur selten Touristen. Hier sieht man das neue Gesicht Südafrikas. Die neue Mittel- und Oberschicht und die  ist schwarz, stolz, im Trend der Zeit und wunderschön! Ich glaube Dominique und ich waren die einzigen Weißen auf der Party. Dank Dominiques Freund Mpheng standen wir auf der Gästeliste und sind in den VIP Bereich gekommen. Hier bin ich aus dem staunen nicht mehr rausgekommen. Schwarze Südafrikaner haben einen wahnsinnig guten Stil wenn sie es sich leisten können! Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viele gut gestylte, toll angezogene Menschen gesehen habe. Ich kam mir völlig underdressed vor. Wir hatten Spaß und viel zu viel Jägermeister&#8230;</p>
<p>Am Freitag ging es dann los zum Fu-Cha Festival. Dieses Festival war sehr speziell. Man könnte meinen die Veranstalter haben versucht die Fusion nach Südafrika zu bringen. Techno hat sich noch nicht so wirklich in Südafrika durchgesetzt. In Grahamstown hört man das übliche Kommerzgedudel ausm Radio und die schwarze Bevölkerung folgt eher den Hiphop und Black Music Rhythmen. Fu-Cha ist deshalb auch nicht bekannt. Weder Dominique noch ihre Freunde und Bekannten hatten je davon gehört. Die Location ist aber sagenhaft. Mitten in der Natur wie im Paradies. Viel los war also leider nicht, aber James Flavour, Dave DK und Sasse haben mich voll und ganz zufrieden gestellt, so dass ich endlich einmal wieder die ganze Nacht und nach einigen Stunden schlaf bis in den Nachmittag des nächsten Tages tanzen konnte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-299" title="02052009038" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/05/02052009038.jpg?w=500&#038;h=375" alt="02052009038" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-304" title="02052009032" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/05/02052009032.jpg?w=500&#038;h=375" alt="02052009032" width="500" height="375" /></p>
<p>Oh schönes Johannesburg, wir werden uns bald wieder sehen. Johannesburg ist zwar eine der gefährlichsten Städte der Welt und das merkt man jede Minute die man dort verbringt. Doch andererseits pulsiert diese Stadt und hat etwas unglaublich beeindruckendes an sich. Man muss die Geschichte der Stadt nicht einmal kennen, man kann sie sehen und man kann sie spüren. Diese Stadt hat so viele Kontraste in sich, dass man sie gar nicht alle fassen kann. Fotos habe ich hier keine gemacht, denn ich habe mich nicht getraut meine Kamera mitzunehmen. Das werde ich jedoch bald nachholen und dann gibt es einen ausführlichen Bericht über Johannesburg&#8230;</p>
<p>Also, im nächsten Blogpost geht es erstmal um die Hope Factory. Ihr dürft gespannt sein und diesmal dauert es nicht wieder eine Ewigkeit, versprochen&#8230;.</p>
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		<title>Bulungula &#8211; das Paradies</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 10:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Transkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Ende unseres Ausfluges werde ich mit einer Nacht im Paradies belohnt. Alles, was mich in den letzten Tagen etwas runter gezogen hat, verunsichert hat und mir einfach zu viel war, fällt in der ersten Sekunde von mir ab, als ich unseren Zielort sehe. Bulungula. Das ist ein Fair-Trade-Back-Packer in the middle of nowhere. Hier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=255&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende unseres Ausfluges werde ich mit einer Nacht im Paradies belohnt. Alles, was mich in den letzten Tagen etwas runter gezogen hat, verunsichert hat und mir einfach zu viel war, fällt in der ersten Sekunde von mir ab, als ich unseren Zielort sehe. Bulungula. Das ist ein Fair-Trade-Back-Packer in the middle of nowhere. Hier gibt es nichts außer unberührte Natur und ein paar Hütten auf den Hügeln. Hier gibt es nicht mal eine Straße. Weshalb wir auch für 3 km 40 Minuten durch die Pampa wackeln. Hier gibt es so riesige Gesteinsbrocken neben metertiefen Rillen im Weg, das ich manchmal dran zweifle heil mit dem Auto darüber hinweg zu kommen. Dass Rons Auto diese Strecke schon mehrfach bewähltigt hat ohne auseinander zu fallen ist für mich auch ein Wunder. Ron fährt einen Pickup mit Allrad-Antrieb, der zumindest für etwas schlechter präparierte Straßen ausgelegt ist. Mit einem normalen PKW würde man hier nie im Leben weiter kommen. Deshalb werden die Gäste, die sich nicht eines allradbetriebenen Wagens erfreuen, durch einen Shuttle abgeholt, der einmal morgens und einmal abends kommt.<br />
<span id="more-255"></span><br />
So gegen 14 Uhr erreichen wir bei strahlendem Sonnenschein den Backpacker. Als erstes wird mir die Nutzung der Kompost-Toiletten und die Funktionsweise der Feuerdusche erleutert. Die Feuerdusche besteht aus einem langen dünnen Rohr, in das man am unteren Ende ein Stück Toilettenpapier legt und darüber Paraffin oder Petrolium schüttet. Am oberen Ende kreuzt die Wasserleitung das Ofenrohr. Wenn man das Toilettenpapier angezündet hat, gibts heißes Wasser für 8 Minuten. Unser Schlafplatz ist in einem großen Zelt mit festen Betten darin und Blick aufs Meer, wie herrlich. Morgens aufwachen und gleich das Paradies sehen. Nachdem wir angekommen sind verbringe ich die folgenden 3 Stunden mit nichts anderem, als irgendwo sitzen und die unberührte Natur bewundern, mit meinen Lieblingssets im Ohr. </p>
<p>Früher habe ich mich immer gefragt, wo wohl die tollen Orte auf den kitschigen Plakaten sind, mit den großen Palmen, den langen Sandstränden und vor allem das ganze ohne Menschen. Meine Vermutung war, dass der Fotograf einfach das Gelände abegeriegelt hat, damit keiner rein kommt. In Bulungula wird mir gezeigt, dass es die unberührte, Menschenleere Natur tatsächlich gibt. Ich kann es garnicht glauben, dass ich einen ganzen Strand für mich allein habe. Und überall wo mein Auge hinfällt sehe ich nur unberührte Natur. Außer die kleinen Hütten sieht man nirgendwo eine Straße, große Häuser, Fabriken, Schornstein-Rauch oder ähnliches. Einfach nur Natur&#8230;</p>
<p>Zum Sonnenuntergang setzen Ron und ich uns an den Strand mit einem Bier und wippen gemeinsam mit Marc Poppcke im Ohr in den Sonnenuntergang. Hier könnt ich noch viel länger bleiben. Wie schade, dass wir am nächsten Morgen schon in aller Frühe wieder aufbrechen.</p>

<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula-beach2/' title='bulungula-beach2'><img width="99" height="150" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula-beach2.jpg?w=99&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula-beach2" title="bulungula-beach2" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula-bus/' title='bulungula-bus'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula-bus.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula-bus" title="bulungula-bus" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula-dusche/' title='bulungula-dusche'><img width="99" height="150" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula-dusche.jpg?w=99&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula-dusche" title="bulungula-dusche" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula-hutte/' title='bulungula-hutte'><img width="150" height="97" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula-hutte.jpg?w=150&#038;h=97" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula-hutte" title="bulungula-hutte" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula-hutte2/' title='bulungula-hutte2'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula-hutte2.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula-hutte2" title="bulungula-hutte2" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula-icke/' title='bulungula-icke'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula-icke.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula-icke" title="bulungula-icke" /></a>
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<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula-nature/' title='bulungula-nature'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula-nature.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula-nature" title="bulungula-nature" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula-romantikbad1/' title='bulungula-romantikbad1'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula-romantikbad1.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula-romantikbad1" title="bulungula-romantikbad1" /></a>
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<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula-weg/' title='bulungula-weg'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula-weg.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula-weg" title="bulungula-weg" /></a>
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<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula_sunset/' title='bulungula_sunset'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula_sunset.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula_sunset" title="bulungula_sunset" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/04/07/bulungula-das-paradies/bulungula_zelt-blick/' title='bulungula_zelt-blick'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bulungula_zelt-blick.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="bulungula_zelt-blick" title="bulungula_zelt-blick" /></a>

<p>In Bulungula versucht man alles auf natürliche Weise zu machen und ein bisschen fühlt man sich hier wie ein Hippie. Karma, Aura und Chakra fühlen sich Pudel-Wohl! Vor allem in der mit Räucherstäbchen bedufteten Chill-Area mit vielen Kissen und Matratzen in rot/orange und mit geschwungenen Mustern natürlich. Gleich neben unserem Zelt steht ein alter VW-Bus in knalligen Farben und natürlich mit Peace-Zeichen, in dem wohl bis vor kurzem jemand gewohnt hat. Ein Highlight ist auch das Romantik-Bad, dass sich auf einem Hügel befindet. Das Romantik-Bad besteht aus einer Badewanne mit Blick aufs Meer, ein kleiner Holzzaun und ein Baum schränken die Sicht von aussen ein. Wasser gibts aus der Leitung und um dieses warm zu kriegen, zündet man einfach ein Feuer unter der Badewanne an. Mit ein bisschen Kerzenschein kann man hier die Sterne und das Meer bewundern.</p>
<p>Bei meinem nächsten Trip in die Transkei werde ich nicht bei Peter und Allen schlafen sondern in Bulungula, oh wie ich mich freue! Paradies, wir sehen uns wieder&#8230;</p>
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		<title>Trip in die Transkei Teil II</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 10:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Transkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Art Center Während unserem Aufenthalt besuchen wir neben den Schulen auch das örtliche Art Center. Das Center wurde vor nicht allzu langer Zeit errichtet. Die Gebäude sind alle sehr neu und schick und sind mit neuen Tischen ausgestattet. Die Nutzung des Art Centers ist kostenlos, man muss keine Miete zahlen. Ziel des Art Centers sollte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=243&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Art Center</strong></p>
<p>Während unserem Aufenthalt besuchen wir neben den Schulen auch das örtliche Art Center. Das Center wurde vor nicht allzu langer Zeit errichtet. Die Gebäude sind alle sehr neu und schick und sind mit neuen Tischen ausgestattet. Die Nutzung des Art Centers ist kostenlos, man muss keine Miete zahlen. Ziel des Art Centers sollte sein, dass die Dorfbewohner Kunst- und Handwerksgegenstände hier herstellen und verkaufen können. Das ist ansich also eine sehr gute Idee. Leider stehen von den 5 Räumen 4 Räume leer. Nur ein Raum wird als kleine Schneiderei genutzt, in der ein Mann und eine Frau auf Anfrage etwas herstellen oder ändern. Warum das Art Center nicht genutzt wird, liegt daran, dass es hier keinen Markt und keine Käufer gibt. In der Gegend gibt es keinen Tourismus und die Dorfbewohner selbst verdienen ja kein Geld. Das Art Center ist wieder ein Beispiel für ein Projekt, das zwar gute Motive verfolgt, aber leider nicht richtig durchdacht ist und deshalb zu den erfolglosen Projekten gehört&#8230;<br />
<span id="more-243"></span></p>
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<p><strong>Das Landleben<br />
</strong></p>
<p>Schon auf unserer Anreise ist mir aufgefallen, wie viele Kühe und Ziegen einfach am Straßenrand und teilweise auch gern mal auf der Straße ohne Besitzer rumlaufen. Hier in Tafalehashi ist das auch nicht anders. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, muss man häufig bremsen und versuchen irgendwie an den Kühen, Schafen und Ziegen vorbei zu kommen, ohne sie zu überfahren. Auch auf dem Schulgelände fühlen sich die Ziegen und Schafe Pudel wohl. Und Kühe liegen auch gern mal unter einem Baum oder am Strand und sonnen sich. Ich glaube die südafrikanischen Kühe müssen die glücklichsten der Welt sein und verdienen allesamt ein Bio Siegel.<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-244" title="bio-kuhe" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/bio-kuhe.jpg?w=500&#038;h=285" alt="bio-kuhe" width="500" height="285" /></p>
<p>Außer in den etwas größeren Städten wohnen alle Menschen in den ländlichen Gebieten in ganz traditionellen Hütten. Die Hütten haben meist ein Grasdach und der Boden wird mit Kuhmist präpariert. Im Winter wird in der Hütte ein Feuer angezündet um die Hütte warm zu halten. Deshalb riechen die Menschen im Winter auch manchmal ein bisschen nach Grill. Und auch die Hygiene ist in den ländlichen Gebieten noch nicht so verbreitet. Ist auch schwierig, da es ja kein fließend Wasser gibt. Deshalb wird jeden Tag von den Frauen ein Kübel Wasser vom Wasserloch geholt. Von der Möglichkeit, sich jeden Tag zu duschen, kann man hier noch lang träumen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-245" title="Hütte" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/hutte.jpg?w=500&#038;h=333" alt="Hütte" width="500" height="333" /></p>
<p>Ähnlich verhält es sich auch mit den Schultoiletten, die haben natürlich auch kein fließend Wasser. Deshalb hat man hier eine wasserlose Variante kreiert (was die Leute auch oft in ihrem Garten so umgesetzt haben): man buddelt ein groooßes Loch und bringt an der Rückseite ein kleines Luftabzugsrohr an, damit es nicht so stinkt, Kloschüssel drauf &#8211;&gt; fertig. Es gibt auch noch die Kompost-Variante, bei der man dann noch ein Häufchen Erde hinter her wirft. Die Jungs scheinen das allerdings nicht so oft zu nutzen. Der Durchgang zu den Toiletten ist durch eine große Pflanze zugewachsen&#8230;</p>
<p><strong>Kultur, Kulturelle Unterschiede und Schwierigkeiten</strong></p>
<p>In Südafrika wird gerade in den ländlichen Gebieten noch alles nach den Stammes-Regeln gelebt. Die Gemeinde hört auf den Stammes-Häuptling, der ein bestimmtes Gebiet verwaltet. Darüber gibt es den nächsten Häuptling, der die Häuptlinge unter sich regiert und so geht die Hierarchie weiter bis zum König. Generell sind die Menschen hier nicht durch wissenschaftliche Fakten zu überzeugen. Sie glauben an Geister, Hexen und die Macht ihrer Vorfahren. Es gibt auch spezielle Stammes-Gerichte für juristische Fälle, die nicht durch normale Gesetztesregelungen abgedeckt werden. Zum Beispiel gibt es hier ein Wesen namens Tokoloshe, welcher sich unter die Betten der Menschen schleicht und denen Schaden zufügen will. Nun gab es ein Mädchen, das ausversehen ihren Bruder erschlagen hat, da dieser unter einer Decke lag und das Mädchen dachte, es wäre ein Tokoloshe. Solche Fälle werden in Südafrika nicht vor einem normalen Gericht sondern vor einem Stammes-Gericht geregelt.</p>
<p>Nach dem allgemeinen Glauben passiert alles was passiert, weil es so passieren muss, weil einer der Vorfahren es so wollte, oder, weil sie jemand verhext hat. Das führt dazu, dass die Menschen grundsätzlich in die Vergangenheit blicken anstatt in die Zukunft und ihr Handeln nicht in Frage stellen.</p>
<p>Menschen sind hier wichtiger als alles andere. Ein Meeting in der Gemeinde fängt erst an, wenn alle da sind und nicht zu einer bestimmten Uhrzeit. Vor dem Einzelnen steht immer die Gemeinschaft. Wenn einer etwas hat, dann wird das geteilt. Und wenn einer extrem viel hat, gibt es Neid, weshalb es nicht funktioniert, nur einer Person zu helfen. Diese würde von der Gemeinschaft sonst ausgeschlossen werden. Man muss immer erst den Rückhalt der gesamten Gemeinde bekommen und der Gemeinde vermitteln, dass alle etwas davon haben. Ron weiß das und steht deshalb immer in Kontakt mit dem Häuptling von Tafalehashi und den umgliegenden Communities und informiert ihn über alle Neuigkeiten des Projekts und anstehende weitere Projekte.</p>
<p>Die Aufgaben innerhalb der Familie sind klar verteilt: die Frau kümmert sich um die Kinder, das Essen, den Haushalt, das Wasser, das Feuer. Der Mann kümmert sich um das Vieh (aber nur, bis die Kinder aus der Schule kommen) und ggf. um Schlachten (was nicht mehr so oft vor kommt), weshalb die Männer ein recht entspanntes Leben haben. Seit dem es Rentenzahlungen und Kindergeld gibt, haben auch viele aufgehört die eigenen Felder zu bewirtschaften. Als Frau bekommt man monatlich 140 Rand Kindergeld, wenn man ein Kind hat. Das sind umgerechnet ca. 11,50 €. Da es keine Jobs in ländlichen Gegenden gibt, ist Kinder kriegen zu einer gängigen Finanzquelle geworden. Hier ist es nicht unüblich unter 20 ein Kind zu haben, was sollte man auch sonst tun&#8230;</p>
<p><strong>Persönliche Eindrücke</strong></p>
<p>Das erste Mal als ich versucht habe, einige Schulkinder zu fotografieren, wurde ich fast über den Haufen gerannt und bin Rückwärts zurück ins Lehrerzimmer gefallen. Damit hatte ich einfach nicht gerechnet. Ein Fotoapparat ist hier eine riesen Attraktion und jeder möchte ein Foto von sich haben. Völlig ungeachtet der Tatsache, dass sie die Bilder von sich ja nie zu Gesicht bekommen werden und auch nicht wissen, was mit den Fotos passiert. Hauptsache, sie wurden fotografiert. Ich weiß nicht mehr, wie viele Male ich gefragt wurde, ob ich nicht ein Foto machen kann. Und auf einem Pausenhof mit mehreren Hundert Schülern weiß man auch noch viel weniger, wie man denn jetzt wieder aus dem Blickfeld verschwinden kann und seine Kamera verstecken kann&#8230;</p>
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<p>Armut ist nicht gleich Armut. Nur weil die Menschen hier nicht viel Geld haben, heisst es noch lange nicht, dass es ihnen schlecht geht. Die Transkei ist definitv einer der Gegenden, in denen die Menschen mit weniger als 1 Euro täglich auskommen müssen und so unter der Armutsgrenze leben. Allerdings würden sie mit viel mehr Geld gar nicht so viel mehr anfangen können, denn es gibt hier ja nicht viel, wo sie ihr Geld ausgeben könnten. Natürlich wäre es ein Vorteil um bessere Schulbildung für die Kinder zu bekommen, ausserdem könnten sie in Solar-Panels investieren oder selbst einen kleinen Shop bzw. ein anderes Business aufbauen, wenn sie mehr Geld hätten. Aber diese Gedanken entspringen der westlichen Kultur. In der Transkei muss jedenfalls keiner Hungern. Denn wenn die Menschen hungern müssten, würden sie wieder anfangen ihre Felder zu bewirtschaften oder die freilaufenden Tiere einfangen und schlachten. Ich bin mir auch im Moment gar nicht sicher, wie viele Menschen hier tatsächlich ihr Schicksal ändern wollen. Schlimm ist allerdings die Chancenlosigkeit für die Menschen, die gern etwas machen würden aus ihrem Leben, aber dazu in einer Gegend wie Tafalehashi keine Möglichkeit haben.</p>
<p><strong>Lost in Translation </strong></p>
<p>Am schlimmsten war für mich in diesen drei Tagen, dass ich die Menschen nicht verstehen konnte. Ich war bisher immer der Meinung, dass mein englisches Verständnis sehr gut sei, da ich ja gern Filme auf englisch gucke und englische Bücher lese. Aber gerade bei Filmen ist das Verstehen nicht so schwer, da jeder klar in Richtung Kamera spricht und vor allem laut und deutlich ist. Ein himmelweiter Unterschied ist es dann, sich mit Menschen mit Xhosa-Akzent zu unterhalten, die oft sehr undeutlich sprechen und man noch dazu 100 Kinder im Hintergrund hat. </p>
<p>Ein bischen aufmunternt war es da,  das nicht nur ich Verständnis-Probleme hatte. Ron hat zwar so gut wie alles verstanden aber bei einem Mann wusste auch er nicht, worum es eigentlich gerad geht. Spricht der Mann gerade von Stühlen (chair) oder von der Kirche (church) und wenn er von Stühlen spricht, will er dann welche kaufen, oder will er welche herstellen. Oder will er vielleicht Stühle für die Kirche haben???</p>
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		<item>
		<title>Trip in die Transkei Teil I</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 09:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Transkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrt in die Transkei Vor einer Woche haben Ron und ich uns auf eine Reise in die Transkei (bzw. politisch Korrekt: ehemalige Transkei) begeben. Die Transkei ist ein Gebiet innerhalb des Eastern Capes und erstreckt sich entlang der Küste. Während der Apartheid war die Transkei eines der Homelands für die schwarze Bevölkerung und sollte unabhängig [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=228&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrt in die Transkei</strong></p>
<p>Vor einer Woche haben Ron und ich uns auf eine Reise in die Transkei (bzw. politisch Korrekt: ehemalige Transkei) begeben. Die Transkei ist ein Gebiet innerhalb des Eastern Capes und erstreckt sich entlang der Küste. Während der Apartheid war die Transkei eines der Homelands für die schwarze Bevölkerung und sollte unabhängig von dem restlichen Südafrika sein (wie die anderen Homelands auch). Faktisch wurde die Unabhängigkeit aber von keinem anderen Land anerkannt und wirtschaftlich sowie politisch waren sie von Südafrika abhängig, weshalb sie sich nur im Schein selbst verwalten konnten. Unter anderem aus diesem Grund war und ist die Transkei eine eher arme und, bezogen auf die Infrastruktur, noch recht schlecht erschlossene Gegend. Geteert sind nur die Bundesstraßen und die Straßen zwischen und in den größeren Städten. Begibt man sich auf eine Reise zu den kleinen Dörfern und Communities dann fährt man über viel staubigen Schotter, der mal besser und mal schlechter präpariert ist. Auf dem Weg zu unserem Zielort fahren wir sogar an dem Heimat-Ort von Nelson Mandela vorbei&#8230;</p>
<p><span id="more-228"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-229" title="mandelas-town" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/mandelas-town.jpg?w=500&#038;h=333" alt="mandelas-town" width="500" height="333" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-231" title="weg-transkei1" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/weg-transkei1.jpg?w=500&#038;h=262" alt="weg-transkei1" width="500" height="262" /></p>
<p><strong>Tafelahasch – bei Peters</strong><br />
Nach 6 Stunden fahrt sind wir dann also an unserem Zielort angekommen. Eine kleine Community mit 2 Schulen, ein paar Hütten und Häusern und einem Shop. Der Shop ist die einzige Einkaufsgelegenheit auch für die umliegenden Communities und heisst Tafalehashi. Da das Dorf selbst keinen Namen hat, wird es oft einfach nach dem Shop benannt. In diesem Shop kann man alles kaufen. Von Kinderfahrrädern über Lebensmittel bis zu Benzin. Zwei mal im Monat ist Zahltag, an dem die Renten und das Kindergeld ausgezahlt werden. An dem und den folgenden Tagen ist das Gelende so voll wie auf einem Festival. Es werden Nummern ausgegen, nach deren Reihenfolge die Leute in den Shop gelassen werden und pro Tag ist die Kundenzahl auf 200 begrenzt&#8230;</p>
<p>Betrieben wird der Shop von 2 weißen Männern, Allen und Peter, die schon zu Apartheids-Zeiten in der Gegend waren und im Kopf auch teilweise noch ein kleines bisschen dort geblieben sind. Außerdem ist der Haushalt so reichlich bestückt (mit Zeitschriften, Zeitungen, Besteck, Gläsern, Tassen, Lampen&#8230;), dass man denken könnte, dort wurde seit 40 Jahren nichts mehr weggeworfen (einen Beweis dafür habe ich bei den Zeitschriften finden können, bei denen  jede Ausgabe seit 1973 vorhanden ist).</p>
<p>Strom- und Wasserversorgung ist in dieser Region noch nicht angekommen. Es gibt für den Ort ein Wasserloch, an dem die Frauen jeden Tag Wasser holen gehen. Für den Shop und das Haus haben sich Allen und Peter alles selbst eingerichtet und so gibt es fließend Wasser und Strom. Der Strom wird gewonnen aus Solar-Anlagen, einem kleinen Windrad und hauptsächlich von einem Dieselgenerator, der nur tagsüber an ist. Nachts bekommt man deshalb nur Licht in dem man mit einer kleinen Gaslampe rumläuft.</p>
<p>Sie sind sehr nett und sehr gesprächig. Denn es kommt nicht oft vor, dass in der Gegend noch ein anderer Weißer auf einen Plausch vorbeikommt. Die einzigen Weißen, die in dieses Gebiet sonst schon mal einen Fuß gesetzt haben, sind Mitarbeiter von Hilfsorganisationen oder Fernseh-Teams. Für die nächsten zwei Nächte schliefen wir in dem Haus der Shop-Besitzer.</p>
<div><embed src='http://widget-41.slide.com/widgets/slideticker.swf' type='application/x-shockwave-flash' quality='high' scale='noscale' salign='l' wmode='transparent' flashvars='site=widget-41.slide.com&channel=3458764513834877761&cy=wp&il=1' width='426' height='320' name='flashticker' align='middle' /><div style='width: 426px;text-align:left;'><a href='http://www.slide.com/pivot?ad=0&tt=0&sk=0&cy=wp&th=0&id=3458764513834877761&map=1' target='_blank'><img src='http://widget-41.slide.com/p1/3458764513834877761/wp_t000_v000_a000_f00/images/xslide1.gif' border='0' ismap='ismap' /></a> <a href='http://www.slide.com/pivot?ad=0&tt=0&sk=0&cy=wp&th=0&id=3458764513834877761&map=2' target='_blank'><img src='http://widget-41.slide.com/p2/3458764513834877761/wp_t000_v000_a000_f00/images/xslide2.gif' border='0' ismap='ismap' /></a></div></div>
<p><span style="color:#ffffff;">.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Kulturschock zweiter Teil<br />
</strong></p>
<p>In den drei Tagen unseres Aufenthalts sind wir damit beschäftigt, ungefähr 3 bis 4 Schulen (<a href="http://lottegoestoafrica.wordpress.com/projects/zwelenqaba-senior-secondary-school/">Zwelenqaba</a>, <a href="http://lottegoestoafrica.wordpress.com/projects/kwa-ntshunqe-bafazi-und-mndwaka-school/">die anderen Schulen</a>) täglich zu besuchen und an <a href="http://lottegoestoafrica.wordpress.com/projects/siphiwos-computer-kurs/">Siphiwos Computer Kurs</a> teilzunehmen. Aktuell haben alle Schüler Prüfungen, da die Ferien bevorstehen. Und an einem der drei Tage sind so gut wie alle Lehrer der 4 Schulen auf einer Schulung. Somit ist es für Ron ein sehr entspannter Aufenthalt.</p>
<p>Ich hingegen habe ganz schön zu kämpfen mit den vielen neuen Eindrücken, dem vielen vielen Fremdartigen und Neuen und fühle mich durchgehend information overloaded&#8230; Habe ich doch gerade erst den generellen Länderwechsel-Kulturschock einigermaßen überwunden, wartet hier gleich der nächste auf mich! Schon am ersten Nachmittag fühle ich mich, als würde sich mein Kopf weigern auch nur noch eine einzige Sache aufzunehmen. Das führte erstens zu unbeschreiblichen Kopfschmerzen und zweitens dazu, dass ich einfach garnicht mehr denken konnte. Ich habe kaum mehr etwas verstanden, habe ständig den Faden verloren und wohl einen sehr verwirrten Eindruck auf alle gemacht. Zum Glück sitzen wir abends bei Allen und Peter immer vor dem Fernseher und gucken die amerikanische Variante von Superstars, so dass ich weder reden, noch verstehen noch denken muss!</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
<strong>Schulen, Lehrer und das Bildungssystem</strong></p>
<p>In Südafrika schreiben grundsätzlich alle die gleichen Abschlussprüfungen. Das heisst unabhängig auf welcher Schule sie waren, oder welchen Stoff sie im Unterricht tatsächlich durchgenommen haben. Gut, das mag soweit ähnlich zu Deutschland sein. Allerdings gibts in Deutschland zumindest schon mal für jedes Fach einen Lehrer und die Schüler haben Platz im Klassenzimmer, so dass auch wirklich unterrichtet werden kann. In Zwelenqaba gibt es aktuell, also schon das ganze Schuljahr, keinen Mathematiklehrer mehr. Dadurch können die Schüler in Mathematik nicht unterrichtet werden und werden sehr schlechte Noten in den Prüfungen bekommen. Gerade diejenigen, die dieses Jahr Abitur machen, werden es vermutlich nicht schaffen. Ähnliche Situationen wie diese führen dann dazu, dass in ganz Südafrika ein schlechter Notendurchschnitt herrscht mit vielen, die die Prüfungen nicht bestehen. Weshalb dann einfach die Prüfungen leichter gemacht werden und dadurch die Bildung noch schlechter wird. Für diejenigen, die dann studieren wollen, wird es deshalb immer schwieriger, weil sie mit der schlechten Schulbilung kaum den Studieneinstieg finden.</p>
<p>Gerade in den ländlichen Gegenden ist es sehr schwer überhaupt Lehrer für die örtlichen Schulen zu finden. Denn sie müssen lange und anstrengende Anfahrtswege von bis zu 2 Stunden für eine einfache Strecke über Schotterstraßen in kauf nehmen. Und gleich ganz in die Community ziehen ist sehr uninteressant, wenn man nicht von dort kommt und damit leben muss, keinen Strom, keinen Wasseranschluss und quasi keine Einkaufsmöglichkeiten zu haben. Deshalb leiden die ländlichen Gegenden am meisten unter schlechter Bildung und schlecht qualifizierten Lehrern. </p>
<p>Zwelenqaba hat da nun einen kleinen Vorteil, denn das Computer Labor bietet Vorteile für die Lehrer und lässt darauf hoffen, dass sich in dieser Region bald etwas tun wird. Die neue Lehrerin für Accounting ist wegen dem Computer Labor nach Zwelenqaba gekommen.</p>
<p>Die Computerkenntnisse der Lehrer sind sehr unterschiedlich. Der Vize Rektor kennt Facebook und die Lehrerin für Accounting hat immer ihren USB Stick dabei mit Musik, Fotos und Unterrichts-Material darauf. In Bafazi treffen wir einen Lehrer, der das Internet zwar kennt, aber noch nie versucht hat online zu gehen. Ich richte gemeinsam mit ihm einen Email-Account bei Google für ihn ein. In Kwa-Ntshunqe richtet Ron auf einem Notebook das Internet ein. Eine Lehrerin freut sich darüber, dass sie nun ihre Mails abrufen kann und zeigt anderen Lehrern, wie ein Web-Mail-Konto aussieht. Eines haben alle Lehrer gemeinsam. Sobald die erste Angst überwunden ist, zeigen alle großes Interesse und sind sehr aufgeschlossen, etwas über Computer und das Internet zu lernen und sich etwas zeigen zu lassen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-239" title="lehrer-kwa-ntshunge" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/lehrer-kwa-ntshunge.jpg?w=500&#038;h=333" alt="lehrer-kwa-ntshunge" width="500" height="333" /><img class="aligncenter size-full wp-image-240" title="lehrer-bafazi" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/04/lehrer-bafazi.jpg?w=500&#038;h=750" alt="lehrer-bafazi" width="500" height="750" /></p>
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		<title>Ein Tag mit Dominique&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 13:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tag mit Dominique am Meer&#8230;. Dominique, eine junge weiße Südafrikanerin und eine Freundin von Wendy. Sie hat Development studiert und arbeitet hier ebenfalls für eine Hilfsorganisation. Das scheint hier sehr verbreitet zu sein. Hier gibt es hauptsächlich Studenten oder Menschen, die für Kirchen oder Organisationen arbeiten. Sie ist schon unglaublich viel rumgekommen und hat [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=173&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p><strong>Ein Tag mit Dominique am Meer&#8230;.</strong><span id="more-173"></span></p>
<p>Dominique, eine junge weiße Südafrikanerin und eine Freundin von Wendy. Sie hat Development studiert und arbeitet hier ebenfalls für eine Hilfsorganisation. Das scheint hier sehr verbreitet zu sein. Hier gibt es hauptsächlich Studenten oder Menschen, die für Kirchen oder Organisationen arbeiten. Sie ist schon unglaublich viel rumgekommen und hat fast die ganze Welt bereist. Sie war in Indien, China, Korea&#8230; und fast in ganz Afrika: Namibia, Mosambik, Äthiopien, Kenia&#8230; hat dort überall entweder unterrichtet oder für Hilfsorganisationen gearbeitet. Geboren wurde sie in Johannesburg, die gefährlichste Stadt der Welt mit der höchsten Mord-Rate. Hier wird alle 4 Sekunden jemand überfallen oder umgebracht. Aber sie sagt: ich habe keine Angst und ich gehe in Johannesburg überall hin. Das ist meine Heimatstadt, ich gehöre hier her und ich lasse mich nicht einschüchtern. Wenn sie in Grahamstown fertig ist, möchte sie Südamerika bereisen oder sich einen Job in New York suchen. Ach ja in Europa war sie auch schon und auch in Deutschland, sie spricht sogar ein wenig deutsch.</p>
<p>Am Sonntag hat mich Dominique mit ans Meer genommen, nach Kenton, wo auch ihr kleiner 3 Monate alter Jack Russle herkommt. Die Gegend ist großartig! Zuerst sind wir ca. 20 Minuten durch Hügel und Täler in einer komplett unbewohnte Gegend gefahren, vorbei an Tier-Reservaten und Straußenfarmen. Ich hab die ganze Zeit aus dem Fenster geschaut und hätte am liebsten diese Aussicht in mich aufgesaugt. Als wir dann am Meer angekommen sind ist meine Begeisterung gleich noch mehr gestiegen. Wir waren an einem Strand, der war riesig, nur weißer Sand, nicht allzu weit entfernt ein kleiner Hügel, überall nur Meer und Wellen und KEINE MENSCHEN! Hier waren vielleicht eine Hand voll Besucher, die man fast hätte übersehen können auf der großen Fläche. Auf der einen Seite war das Meer, dann kam der Sand und dann eine kleine Lagune, in der das Meerwasser ruhig vor sich hin schimmerte&#8230;. Schwimmen gegangen bin ich nicht, dafür war es mir zu kalt. Dominique ist kurz ins Wasser gesprungen, danach hat sie ziemlich gefroren&#8230;</p>
<p>Zurück in Grahamstown hat mich Dominique noch auf ein Bier in ihre Lieblings-Bar eingeladen. Die Bar befindet sich in einem alten Gefängnis, dass neben der Bar auch noch in ein Backpackers-Hotel umgebaut wurde. In den ehemaligen Zellen mit original Gefängnistüren kann man jetzt recht günstig übernachten. Ein sehr abgefahrener Ort. Ich denke, hier wird man mich bald öfter treffen&#8230;</p>

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		<title>Berta – mein erstes schreckliches Kleintier-Erlebnis</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 13:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja und Sonntag Abend dann auch noch mein Moskito-Abenteuer. Bisher habe ich mich wirklich tapfer geschlagen. Hier gibt es viele Motten, davon habe ich schon einige erlegt (ich bin eigentlich gegen sinnloses Morden, aber ich kann mit diesen Viechern einfach nicht in einem Zimmer schlafen&#8230;). Auch mit einigen Spinnen bin ich schon zusammen gestoßen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=166&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja und Sonntag Abend dann auch noch mein Moskito-Abenteuer. Bisher habe ich mich wirklich tapfer geschlagen. Hier gibt es viele Motten, davon habe ich schon einige erlegt (ich bin eigentlich gegen sinnloses Morden, aber ich kann mit diesen Viechern einfach nicht in einem Zimmer schlafen&#8230;). Auch mit einigen Spinnen bin ich schon zusammen gestoßen und habe auch die meisten tatsächlich am Leben gelassen und bisher nicht geschrien!&#8230;.<span id="more-166"></span></p>
<p>Nun ja, aber dann war gestern Abend auch noch dieses andere Tier in meiner Küche. Es war grün, bestimmt 5 cm lang und sah aus wie eine fliegende Spinne! Also mein wahr gewordener Albtraum! Und das auch noch in der Küche, als ich mir grad mein Abendessen machen wollte. Wendy war nicht zu Hause. Ich habe bestimmt 15 Minuten meine Möglichkeiten abgewogen und mich auch kurz mit Helmut am Telefon beratschlagt. Naja, so viele Möglichkeiten gab es nicht. Fenster aufmachen und warten bis es rausfliegt war keine Option, denn sonst wären ja noch mehr Tiere rein gekommen. Also blieben eigentlich nur 2 Varianten: entweder ich töte es, oder ich verstecke mich in meinem Zimmer bis sich das Problem irgendwann von selbst erledigt. Töten: hmm das Viech war echt groß und konnte noch dazu fliegen. Mir erschien also die Gefahr zu groß, dass ich es verfehle und es dann auf mich fliegt. Ins Zimmer setzen: ja, das vielleicht schon eher, aber ich hatte Hunger! Also habe ich mich für eine ganz andere Option entschieden: ich dachte mir, ich fotografiere es und geb ihm einen Namen. Wenn wir uns erstmal kennen, habe ich vielleicht weniger Angst. Also habe ich sie Berta genannt und habe es tatsächlich irgendwie geschafft, mir in Bertas Gegenwart etwas zu essen zu machen. Als Wendy nach Hause kam, erzählte sie mir, dass Berta eine Gottesanbeterin ist. Sie lebt jetzt weiterhin in unserer Küche und ich habe tatsächlich keine Angst mehr&#8230;</p>

<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/berta-%e2%80%93-mein-erstes-schreckliches-kleintier-erlebnis/berta1/' title='berta1'><img width="118" height="150" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/berta1.jpg?w=118&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="berta1" title="berta1" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/berta-%e2%80%93-mein-erstes-schreckliches-kleintier-erlebnis/berta2/' title='berta2'><img width="121" height="150" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/berta2.jpg?w=121&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="berta2" title="berta2" /></a>

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		<item>
		<title>Sicherheit</title>
		<link>http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/sicherheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 13:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gruselgeschichten aus der Nachbarschaft Der Schein trügt und auch Grahamstown ist nicht so sicher, wie man das gerne hätte. Letzte Woche habe ich erfahren, dass hier Anfang März jemand umgebracht wurde (nicht, dass das eine Ausnahme ist. Gerade in den Shebeens, den illegalen Kneipen in den Townships, bringen sich die Leute ständig gegenseitig um). Doch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=163&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gruselgeschichten aus der Nachbarschaft </strong></p>
<p>Der Schein trügt und auch Grahamstown ist nicht so sicher, wie man das gerne hätte. Letzte Woche habe ich erfahren, dass hier Anfang März jemand umgebracht wurde (nicht, dass das eine Ausnahme ist. Gerade in den Shebeens, den illegalen Kneipen in den Townships, bringen sich die Leute ständig gegenseitig um). Doch dieser Mord passierte hier in meiner neuen Nachbarschaft. Das Pärchen, ein sehr durchtrainierter kleiner Mann und eine sehr große dünne Frau aus Australien und UK sind hier sehr bekannt, da sie ein Geschäft in Grahamstown haben. Es war an einem Mittag, als der Stiefsohn der Putzfrau zu dem Haus kam und Geld von der Putzfrau, also der Stiefmutter wollte. Als sie ihm das nicht geben wollte, hat er sie erstochen. Genau da kam das Pärchen zum Mittagessen nach Hause und überraschte den Stiefsohn. Als der Mann versuchte ihn zu überwältigen, hat der Stiefsohn ihn erstochen, den Bauch aufgeschlitzt. Die Frau wurde schwer verletzt. Der Stiefsohn muss wohl nicht ganz bei Sinnen gewesen sein und offensichtlich auf Drogen. Denn nachdem er die zwei Menschen umgebracht und die Frau schwer verletzt hat, blieb er doch tatsächlich im Haus um Sachen zu stehlen und versuchte auch noch das Auto zu knacken bis die Polizei kam&#8230; (soweit zumindest die Gerüchte aus der Nachbarschaft). Mehr dazu hier:&#8230;<span id="more-163"></span></p>
<p><a href="http://www.dispatch.co.za/article.aspx?id=298022">Grahamstown News</a></p>
<p>Wendy war gerade auf ihrem Weg nach Hause, als das passierte. Sie sah den Mann noch auf der Straße liegen und hat der Frau, Sophie, Beistand geleistet soweit es ging. Am vergangenen Donnerstag fand hier ein Treffen in der Nachbarschaft statt um darüber zu sprechen welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen oder verbessert werden können.</p>
<p>Die Polizei ist hier in Südafrika leider auch nicht dein Freund und Helfer. Die Polizisten verdienen so wenig, dass Korruption ein gängiges Nebeneinkommen darstellt. Wenn man hier in Südafrika Schutz haben will, dann verlässt man sich nicht auf die Polizei, man engagiert einen Sicherheitsdienst. Ausnahmslos alle Häuser werden hier von Sicherheitsdiensten bewacht und alle haben Alarmanlagen mit Bewegungsmelder und einem Panik-Button, den man drücken kann, wenn man sich nicht sicher fühlt. An jedem Zaun oder an jeder Hauswand findet man ein Warnschild, dass das Haus von Sicherheitsdienst x bewacht wird. Der populärste Sicherheitsdienst heißt Hightech Security. Wenn man sich unsicher fühlt ruft man nicht die Polizei, sondern den Sicherheitsdienst. Für den muss man auch ordentlich bezahlen und das tut man auch recht freiwillig&#8230; Immerhin kann man dann auch Nachts mal anrufen, wenn der Hund zu laut bellt, und bitten, dass sie doch mal vorbei fahren mögen und im Garten schauen mögen, ob alles in Ordnung ist.</p>
<p><strong>Sandra allein zu Haus</strong></p>
<p>Am Samstag war ich zum ersten Mal den ganzen Tag und die Nacht allein zu Haus.  Eigentlich bin ich gern allein und genieße es, wenn ich mal ganz für mich bin – zu Hause in Berlin. Hier in Südafrika ist das anscheinend anders. Ich hatte mich darauf gefreut für mich zu sein und mal all die Gedanken in meinem Kopf zu sortieren und zu verarbeiten. Als der Samstag dann kam, fühlte ich mich aber weit nicht so entspannt, wie ich mir das vorgestellt hatte und mich überkam ein Gefühl der Unsicherheit. Bei den News wird einem doch wieder klar in was für einem Land man sich befindet. Hier haben alle Fenster, die man öffnen kann, Gitter davor. Nachts bleiben die Lichter für Hof und Garten an, alle Türen sind abgeschlossen. Ich weiß nicht, ob sich dieses Angstgefühl nur in meinem Kopf abspielt. Ich frage mich, wie Wendy hier allein leben kann&#8230;. Aber wenn sie da ist, fühle ich mich komischerweise sicher. Auch der bellende Schäferhund im Garten hat mir nicht wirklich ein Gefühl der Sicherheit vermitteln können. Ich weiß auch nicht was besser ist: keinen Hund im Garten zu haben oder einen Hund im Garten zu haben, der die ganze Nacht bellt, so dass man sich die ganze Zeit fragt, ob vielleicht wer im Garten ist&#8230;. Nun ja, um 4 Uhr morgens bin ich das letzte Mal aufgewacht und hab versucht mich zu beruhigen in dem ich mir gesagt habe, es sind ja nur noch 2 Stunden bis es wieder hell wird&#8230;. Ich hoffe, ich gewöhne mich bald an meine neue Umgebung und hoffe auch, dass dann ein Gefühl der Sicherheit einkehrt&#8230;</p>
<p>Ein paar Verhaltensregeln habe ich auf jeden Fall schon gelernt: lasse nie eine Tüte oder Klamotten im Auto liegen, auch wenn die Tüte leer ist. Allein die Möglichkeit, dass eventuell was in der Tüte drin ist, reicht um in das Auto einzubrechen. Gehe Nachts nicht allein auf die Straße, Auto fahren ist ok und an den Kreuzungen muss man Nachts ja nicht unbedingt stoppen.  Schließe immer das Gartentor, immer schön alle Türen absperren und die Lichter draußen anlassen. Trage dein Hab und Gut nicht offensichtlich mit der rum. Kameras und Geldbeutel gehören in eine Handtasche. Wenn du einen Notebook dabei hast, steck den lieber in eine Tasche, die nicht nach Notebook-Tasche aussieht. Wenn du allein unterwegs bist, dann geh lieber auf Straßen mit Häusern am Straßenrand. Gegenangriff ist die beste Verteidigung, wenn dir jemand komisch vorkommt, fang ganz laut an zu schreien. Ach ja und ab dieser Woche mache ich Karate. Evtl. krieg ich nicht gleich den schwarzen Gürtel aber meinem Selbstvertrauen wird es sicher helfen&#8230;</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Die erste Arbeitswoche – meine Projekte</title>
		<link>http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/die-erste-arbeitswoche-%e2%80%93-meine-projekte/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 13:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Arbeitswoche – meine Projekte In meiner ersten Arbeitswoche war ich leider weit nicht so produktiv, wie ich das normalerweise bin. Ich habe die Eingewöhnungsphase deutlich unterschätzt und so ging meine ganze Energie eher für die neuen Eindrücke als für meine Arbeit drauf. Aber immerhin konnte ich mich schon mal ein bisschen in meiner [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=157&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die erste Arbeitswoche – meine Projekte</strong></p>
<p>In meiner ersten Arbeitswoche war ich leider weit nicht so produktiv, wie ich das normalerweise bin. Ich habe die Eingewöhnungsphase deutlich unterschätzt und so ging meine ganze Energie eher für die neuen Eindrücke als für meine Arbeit drauf. Aber immerhin konnte ich mich schon mal ein bisschen in meiner neuen Arbeitsumgebung umgucken und mich mit meinen zwei Projekten vertraut machen&#8230;<span id="more-157"></span></p>
<p><strong>Das e-Services Projekt</strong></p>
<p>Bei diesem Projekt geht es darum, sinnvolle Internet-Dienste zu finden, die den Menschen in schlecht erschlossenen ländlichen Gebieten das Leben erleichtern können. Diese Dienste sollen dann auf ganz einfache Weise in einem Framework zusammengefasst werden. In den ländlichen Gebieten gibt es nur eine schlechte Internetverbindung, die oft nicht verfügbar und sehr langsam ist. Hier gibt es keine Flatrates, man zahlt hier noch für jedes Byte.  Außerdem sind die Menschen hier oft sehr schlecht ausgebildet, wegen dem schlechten Bildungssystem. Die Herausforderung für dieses Projekt besteht also darin, ein sehr einfaches Interface zu erstellen, das leicht zu verstehen ist und die Dienste so einzubinden, dass sie möglichst wenig Bandbreite benötigen. Vor allem aber muss man Dienste finden, die für die Community wirklich einen Mehrwert und eine Erleichterung darstellen. Das Ergebnis des Projektes soll dann als Business von einer Person aus der Gemeinde geführt werden, der für seinen Dienst Geld von den Dorfbewohnern bekommt.</p>
<p>In diesem Projekt arbeite ich mit zwei Informatik-Studenten zusammen, die das Thema für ihre Diplomarbeit gewählt haben, Kagiso und Dale. Aktuell befinden wir uns in der Phase, in der wir erstmal versuchen diese Dienste zu bestimmen und uns zu überlegen, mit welchem Dienst man startet und eine erste Alpha-Version launcht. Am Mittwoch fahre ich mit Ron für drei Tage in die Transkei, wo das Projekt ausgerollt werden soll. Meine erste Aufgabe besteht dann darin, mit den Menschen vor Ort und vor allem mit Siphiwo, dem ersten Shop-Inhaber, zu sprechen und herauszufinden, welche Dienste benötigt werden. Denn auch Dale und Kagiso wissen nicht so recht, wie die Menschen in den ländlichen Gegenden leben, aus welchen Gründen sie in die nächste Stadt fahren müssen und für welche Art von Problem man Lösungen anbieten kann. Ich habe mir also einen kleinen Fragenkatalog überlegt, durch den ich hoffentlich ein bisschen besser verstehen werde, wie die Menschen dort leben&#8230;</p>
<p><strong>AwareNet</strong></p>
<p>AwareNet ist eine Community-Software, die dafür entwickelt wurde, einen Austausch zwischen Schulen in Entwicklungsländern und Schulen in industrialisierten Ländern zu ermöglichen. Die Einführung von AwareNet findet im Rahmen des Ecspirt Projekts statt. Noch befindet sich AwareNet quasi in einer Beta Phase. Bisher wird AwareNet von einer Schule in der Transkei genutzt, diese Schule werden wir am Mittwoch besuchen. Als nächstes soll eine Schule in München Schwabing dazu kommen und sich mit den Schülern in der Transkei vernetzen. Sobald das alles läuft und die Nutzung problemlos funktioniert, kommen weitere Schulen dazu, die bereits ihr Interesse an dem Projekt bekundet haben. Nähere Infos zu dem Projekt findet ihr hier:</p>
<p><a href="http://www.dorfschreiber.org/ECSPIRT%20Projektbeschreibung.html">Ecspirt Projektbeschreibung</a></p>
<p><a href="http://http://ekhayaict.com/wordpress/">http://http://ekhayaict.com/wordpress/</a></p>
<p>Für das Ecspirt Projekt werde ich einerseits eine Dokumentation schreiben, wobei ich herauszufinden werde, was innerhalb dieses Projektes alles statt gefunden hat, welche Rollen und Verantwortungen es gibt, welche Workflows befolgt wurden und warum dieses Projekt letztendlich erfolgreich ist. Außerdem muss AwareNet getestet werden, also werde ich Testpläne erstellen und Testdurchläufe organisieren&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lottegoestoafrica.wordpress.com/157/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=157&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mein Haus, mein Auto, mein Hund&#8230;.</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 12:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zealous.lotte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Heim]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Haus, mein Auto, mein Hund&#8230;. So, wieder ist eine Woche vergangen und ich habe extrem viel erlebt (zumindest fühlt sich das so an, gemacht habe ich gar nicht so viel&#8230;). Diese Woche hatte ganz schön viele Höhen und Tiefen und die folgten meist direkt auf einander und waren gekoppelt an Kleinigkeiten, die mir zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lottegoestoafrica.wordpress.com&amp;blog=6841824&amp;post=108&amp;subd=lottegoestoafrica&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mein Haus, mein Auto, mein Hund&#8230;.</strong></p>
<p>So, wieder ist eine Woche vergangen und ich habe extrem viel erlebt (zumindest fühlt sich das so an, gemacht habe ich gar nicht so viel&#8230;). Diese Woche hatte ganz schön viele Höhen und Tiefen und die folgten meist direkt auf einander und waren gekoppelt an Kleinigkeiten, die mir zu Hause gar nicht auffallen würden. Es ist erstaunlich über welche Dinge man sich freut, wenn man weit weg ist von zu Hause.  Ich habe mich riesig über einen eigenen Hausschlüssel gefreut und über meinen ersten eigenen Einkauf&#8230;</p>
<p>Letzten Donnerstag also bin ich umgezogen. Ich wohne jetzt in einem schönen kleinen Haus in den Cradock Hights, am Rande von Grahamstown. Wie der Name der Gegend schon sagt, liegt das auf einem Hügel in einer recht neu erschlossenen Gegend. Hier gibt es um uns rum noch ein paar neu gebaute Häuser und sonst nur Natur. Wohin das Auge blickt, man hat einfach nur eine geniale Aussicht. Wenn ich morgens aufstehe und auf die Terrasse gucke, sehe ich dahinter nur Hügel, Natur, Sträucher und Himmel. Auch das joggen hier ist großartig, weil man so unbeschreiblich weit gucken kann. Das Haus wurde sehr liebevoll eingerichtet und so ist mein Zimmer zwar recht klein, aber dafür sehr gemütlich und ich habe hier alles was ich brauche.</p>
<div><embed src='http://widget-66.slide.com/widgets/slideticker.swf' type='application/x-shockwave-flash' quality='high' scale='noscale' salign='l' wmode='transparent' flashvars='site=widget-66.slide.com&channel=3242591731719891814&cy=wp&il=1' width='500' height='375' name='flashticker' align='middle' /><div style='width: 500px;text-align:left;'><a href='http://www.slide.com/pivot?ad=0&tt=0&sk=0&cy=wp&th=0&id=3242591731719891814&map=1' target='_blank'><img src='http://widget-66.slide.com/p1/3242591731719891814/wp_t000_v000_a000_f00/images/xslide1.gif' border='0' ismap='ismap' /></a> <a href='http://www.slide.com/pivot?ad=0&tt=0&sk=0&cy=wp&th=0&id=3242591731719891814&map=2' target='_blank'><img src='http://widget-66.slide.com/p2/3242591731719891814/wp_t000_v000_a000_f00/images/xslide2.gif' border='0' ismap='ismap' /></a></div></div>
<p><span style="color:#ffffff;">.<br />
.</span><br />
Und nette Mitbewohner habe ich auch. Neben Wendy, der Hauseigentümerin, leben hier noch zwei Katzen und zwei Hunde&#8230; <span id="more-108"></span></p>
<div id="attachment_145" class="wp-caption alignleft" style="width: 109px"><img class="size-thumbnail wp-image-145" title="Wendy" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/wends.jpg?w=99&#038;h=150" alt="Wendy" width="99" height="150" /><p class="wp-caption-text">Wendy</p></div>
<p><strong>Wendy </strong>– meine Mitbewohnerin</p>
<p>Wendy ist sehr cool und wir verstehen uns prächtig! Darüber bin ich sehr froh! Sie ist  32 Jahre alt, was man ihr überhaupt nicht anmerkt. Nach ihrem Aussehen und ihrer Art zu urteilen, erscheint sie eher wie Mitte bis max. Ende 20. Sie arbeitet für eine Kirche, die HIS PEOPLE CHURCH und ist dort für Entwicklungsprojekte zuständig. Wendy war schon an einigen Projekten beteiligt, wobei viele nicht erfolgreich waren und einige schon. Es kommt hier häufig vor, dass Projekte nicht erfolgreich sind, weil die Leute es nicht annehmen und nichts daraus machen. Warum das eine Projekt funktioniert und das andere nicht, ist oft nicht ganz klar zu bestimmen. Auf jeden Fall ist es eine Illusion zu glauben, dass die Menschen hier die Chancen erkennen und nutzen, wenn man ihnen einfach etwas hinstellt und hofft, dass sie selbst was draus machen. Wendy hatte zum Beispiel ein Projekt in dem die Menschen in den Townships auf selbstständiger Basis Schlüsselanhänger mit Perlenbesatz herstellen sollten. Sie wurden pro Stück bezahlt, freitags wurden die Anhänger abgeholt  und Wendy hatte auch einen Abnehmer, der die Schlüsselanhänger dann abgekauft hat. Man möchte also meinen, dass die Leute versuchen würden, am besten 500 Stück pro Woche zu produzieren. Dem war aber gar nicht so. Stattdessen machten die Frauen einfach von Montag bis Mittwoch gar nichts und versuchten dann am Donnerstag noch alles rauszuholen. Dadurch war die Qualität schlecht und die Anzahl zu gering. Dieses Projekt ist gescheitert, warum weiß keiner so genau&#8230;.</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_110" class="wp-caption alignleft" style="width: 109px"><strong><strong><img class="size-thumbnail wp-image-110" title="Abidale" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/my_new_dog.jpg?w=99&#038;h=150" alt="Abidale und ihr Stein" width="99" height="150" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Abidale und ihr Stein</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong><br />
Abi (Abidale)</strong></p>
<p>Schäferhund und noch nicht ganz zwei Jahre alt. Sie ist wirklich verrückt. Sie liebt Steine oder besser, sie ist besessen von Steinen. Das erste woran sie denkt, wenn sie aufwacht, sind Steine und wenn sie sich schlafen legt, hat sie meistens noch einen Stein im Mund. Sie will ständig, dass man ihr die Steine wirft damit sie die dann apportieren kann.  Dafür streckt sie  ihren Kopf durch die Katzenklappe in der Haustür, legt den Stein in den Flur und winselt so lang, bis du ihr den Stein über die Terrasse wieder in den Garten wirfst. Und das dann bitte täglich von früh bis spät&#8230;</p>
<div id="attachment_116" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-116" title="Manfred" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/mani.jpg?w=150&#038;h=100" alt="Manfred" width="150" height="100" /><p class="wp-caption-text">Manfred</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Mani (Manfred)</strong></p>
<p>Dackel und ca. 6 Jahre alt. Seine einzige Erfüllung ist schlafen und das tut er auch den ganzen Tag. Er ist sehr kuschelig und wird gern gestreichelt. Meistens liegt er auf der Couch rum und geniest seinen Ruhestand. Er ist sehr genügsam und eher eine coole Persönlichkeit, die sich nicht so leicht aus der Fassung bringen lässt&#8230;</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_137" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><strong><strong><img class="size-thumbnail wp-image-137" title="candy1" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/candy2.jpg?w=150&#038;h=100" alt="Candy" width="150" height="100" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Candy</p></div>
<p><strong>Candy</strong> &#8211; Kate Moss of the Cats</p>
<p>Katze, alter unbekannt. Sie sieht sehr gut aus und das weiß sie auch. Wenn sich diese Katze einen Job suchen müsste, dann bestimmt als Modell. Sie posed sehr gern vor der Kamera und gelegentlich steht sie vor der Herd-Klappte und betrachtet ihr Spiegelbild. Mein Bett ist ihr Lieblingsplatz im Haus, da dort die Sonne am Nachmittag so schön rein scheint. Sie liebt es zu kuscheln und hat ein ruhiges Gemüht.</p>
<div id="attachment_140" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-140" title="Cloe" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/cloe_blog.jpg?w=150&#038;h=100" alt="Cloe" width="150" height="100" /><p class="wp-caption-text">Cloe</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Cloe</strong> &#8211; Captain Jack of the Cats</p>
<p>Katze, 11 Jahre alt. Tja Cloe, sie hatte ein sehr hartes Leben. Als Kind war sie schwer krank, was dazu geführt hat, dass sich ein Teil ihres Gehirns nie richtig entwickelt hat. Sie hat kein besonders gutes Gleichgewichtsgefühl und schaukelt mehr als das sie geht. Ihr Spitzname ist Captain Jack of the Cats, da man glauben könnte, die Katze ist ständig betrunken. Wendys Freundin ist überzeugt, dass die Katze eigentlich nur simuliert. Trotz gestörtem Gleichgewichtssinn, kann diese Katze nämlich ziemlich gut jagen. Am Sonntag fand ich einen toten Vogel auf der Couch, wohl ein Willkommensgeschenk von den Katzen. Ob der vielleicht von Cloe gefangen wurde?&#8230;</p>
<div id="attachment_143" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-143" title="Der Golf" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/my_new_car.jpg?w=150&#038;h=99" alt="Der Golf" width="150" height="99" /><p class="wp-caption-text">Der Golf</p></div>
<p><strong>Mein neues Auto</strong></p>
<p>Ein weißer 1er Golf! Hab ich mich gefreut, als ich dieses Auto in der Einfahrt gesehen habe! Da kommen gleich wieder Kindheitserinnerungen hoch (meine Mutter hatte ein ähnliches Modell, lila Kabrio, ich glaub ich war damals 10). Völlig faszinierend ist, dass dieses Auto nicht etwa 20 Jahre alt ist, sondern das Model wird in Südafrika tatsächlich noch produziert! Einser Golfs sind hier sehr beliebt, vor allem in weiß. Als ich meine erste Fahrt allein zum Supermarkt machte, hatte ich Angst mein Auto nicht mehr zu finden, da so viele andere weiße Golfs auf dem riesigen Parkplatz standen&#8230; Ja und meine erste Fahrt war auch sehr aufregend, aber ich konnte sie doch meistern. Hier sitzt der Fahrer rechts und nicht links. An jeder Kreuzung muss ich mich konzentrieren, nicht aus versehen auf der falschen Spur zu landen. Und die Südafrikaner haben hier ganz eigene Verkehrsregeln. Rechts vor links gibt’s hier nicht. An den Kreuzungen läuft das so: jeder muss stoppen, der, der zu erst gestoppt hat, darf auch als erstes wieder anfahren. Kaum zu glauben, aber dieses Prinzip scheint zu funktionieren&#8230;</p>
<p><!--more-->
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/candy2/' title='candy1'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/candy2.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="Candy" title="candy1" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/cloe_blog/' title='Cloe'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/cloe_blog.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="Cloe" title="Cloe" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/my_new_car/' title='Der Golf'><img width="150" height="99" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/my_new_car.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="Der Golf" title="Der Golf" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/wends/' title='Wendy'><img width="99" height="150" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/wends.jpg?w=99&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="Wendy" title="Wendy" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/mani1/' title='mani1'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/mani1.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="mani1" title="mani1" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/my_new_dog1/' title='my_new_dog1'><img width="99" height="150" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/my_new_dog1.jpg?w=99&#038;h=150" class="attachment-thumbnail" alt="my_new_dog1" title="my_new_dog1" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/wohnzimmer/' title='wohnzimmer'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/wohnzimmer.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="wohnzimmer" title="wohnzimmer" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/street-to-cradock-hights/' title='street-to-cradock-hights'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/street-to-cradock-hights.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="street-to-cradock-hights" title="street-to-cradock-hights" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/cradock-hights-2/' title='cradock-hights-2'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/cradock-hights-2.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="cradock-hights-2" title="cradock-hights-2" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/cradock-hights-1/' title='cradock-hights-1'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/cradock-hights-1.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="cradock-hights-1" title="cradock-hights-1" /></a>
<a href='http://lottegoestoafrica.wordpress.com/2009/03/24/mein-haus-mein-auto-mein-hund/blick-terrasse1/' title='blick-terrasse1'><img width="150" height="100" src="http://lottegoestoafrica.files.wordpress.com/2009/03/blick-terrasse1.jpg?w=150&#038;h=100" class="attachment-thumbnail" alt="blick-terrasse1" title="blick-terrasse1" /></a>
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<br />
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<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
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